Brennnessel - das Wildkraut im Fokus
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Brennnessel – das Wildkraut im Fokus

Die Brennnessel – das Wildkraut im Fokus meines heutigen Beitrags. Die große, wie auch die kleine Brennnessel wird von vielen noch immer sehr unterschätzt und nur als Unkraut gesehen. Sie ist jedoch weitaus mehr als lästig für uns. Erkenne den Wert!

Herkunft und Geschmack der Brennnessel?

Die Brennnessel  ist wohl schon seit Tausenden von Jahren in ganz Europa heimisch. Der Geschmack junger Brennnesseln könnte man als würzig, kräuterartig und frisch beschreiben. Ältere Brennnesseln enthalten dagegen sehr viel Gerbsäure und schmecken nicht mehr ganz so angenehm, als junge Pflanzen.

Ihre Inhaltsstoffe machen sie zu einem wertvollen essbaren Wildkraut, sowie zu einem Heilkraut.

Wann sammelt man die Brennnessel?

Persönlich empfehle ich die Erntezeit zwischen März und Mai! Dennoch ist das ganze Jahr über eine Ernte möglich. Die Samen hingegen werden erst zwischen Ende September und Oktober reif.

Welche Inhaltsstoffe finden wir in der Brennnessel?

Dieses Wild- und Heilkraut enthält scheinbar mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte und ist zudem reich an Inhaltsstoffen wie Eisen, Chlorophyll, Eiweiß, Flavonoide, Folsäure, Kieselsäure, Linolsäure, Phosphor, Schleimstoffe, sowie Vitamin A, Kalium und Magnesium. Die enthaltenen Flavonoide sorgen zusammen mit dem Kalium für die entwässernde Wirkung der Blätter.

Wie kann man die Brennnessel verwenden?

Alle Pflanzenteile der Brennnessel sind essbar. Ich persönlich verwendet jedoch nur die Blätter und Samen. Am besten sind die jungen Triebe zur Ernte geeignet. Die schmerzenden Brennhaare werden durch Kochen, Dünsten oder Trocknen unschädlich gemacht. Auch das Pürieren in einem Mixer zerstört die Haare des Krauts.

Die Blätter der Brennnessel können als Tee, in Suppen, Gemüsegerichten, auf Pizza, in Salaten, Pesto, Smoothies oder als Spinat-Ersatz verwendet werden.

Wie die Brennnessel im Garten hilft?

Die Brennnessel – das Wildkraut im Fokus ist auch im Garten als ein wirklich wunderbarer Dünger einsetzbar. Ich stelle damit jedes Jahr eine Jauche für stark zehrende Pflanzen her.

Desweiteren verwende ich sie für meine vorgezogenen kleinen Tomatenpflanzen. Ich fülle den endgültigen Pflanztopf mit etwas Erde, lege ein paar frische Brennnesseln hinein, danach folgt eine weitere Schicht Erde und anschließend pflanze ich meine Tomaten in den Topf. Ich habe damit wunderbare Erfahrungen gemacht.

Die Brennnessel ist im übrigen auch eine sehr gute Zeiger-Pflanze, die auf einen stickstoffhaltigen Boden hinweist. In meinem Garten darf sie sich an zwei Orten frei entfalten.

Wichtiger Hinweis: Zum sammeln am Besten eine Schere und Handschuhe verwenden. Bitte achte auch darauf, dass Du nur dort Brennnesseln erntest, wo Du Dir sicher sein kannst, dass an diesem Ort nicht gespritzt wird!

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Für weitere Information zu diesem Thema stehe ich Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite. Schreibe mich einfach unverbindlich an wenn Du magst.

Alles erdenklich Liebe,
Liane

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